k.u.k. Weihnachtsmarkt 

am Michaelerplatz

Nobel, majestätisch, eindrucksvoll

Der k.u.k. Weihnachtsmarkt am Michaelerplatz ist so außergewöhnlich wie seine noble Adresse selbst.

Nichts anderes hat der Michaelerplatz verdient, ist er doch unter den prestigeträchtigsten Orten Wiens: Er liegt in der Nähe zum Sitz der ehemaligen k.u.k. Monarchie, der weltberühmten Hofburg. 

Die Architektur ist entsprechend majestätisch und eindrucksvoll. Der Michaelerplatz ist aufgeladen von Historie und wird von allen Seiten von ihr durchdrungen: In der Hofburg haben Kaiser und Kaiserinnen, Kronprinzen und -prinzessinnen gelebt und, voller Prunk und Glanz, ihre Weihnachtsfeste begangen.

eintauchen in den Winterzauber

Der aristokratische Weihnachtsmarkt in Wien

Markt

Der Markt steht in einem strahlenden Kontrast zu anderen Weihnachtsmärkten in Wien.

Und das hat mit seiner ambitionierten Konzeption zu tun – besonders mit seinem äußeren Erscheinungsbild. Die Stände sind überaus geschmackvoll und erwecken einen vornehmen Eindruck. Sie fügen sich elegant in ihre aristokratische Umgebung ein.

 

Stände

Es gibt keine braunen Buden, sondern besondere weiße, große Hütten mit goldenen Schriftzügen.

Sie sind exakt so gestaltet, wie es das Ambiente rund um die Hofburg verlangt. Sie erscheinen einem beinahe wie liebenswerte Miniaturen dieses herrschaftlichen Gebäudes.

 

Öffnungszeiten

15.11.2019 bis 6.1.2020
Täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr
Ausnahmen: Am 24.12. von 10:00 bis 17:00 Uhr.
Am 31.12. von 10:00 bis 24:00 Uhr und am 1.1.2020 von 00:00 bis 02:00 Uhr.
Am 1.1.2020 von 13:00 bis 20:00 Uhr.

Ausgrabungen am Michaelerplatz

Moderne und Antike: Das Römerlager in der Stadt.

In der Mitte des Platzes selbst wurden in den späten 80er Jahren archäologische Ausgrabungen gemacht, die man heute noch bewundern kann. Diese Überreste eines Römerlagers sind nur von einem Geländer umgeben, kein Glas verdeckt sie. In der Nacht werden die Ruinen sogar stimmungsvoll beleuchtet.

 

 

Die stände

Handwerk und Speisen

Der Kohlmarkt, der vom Michaelerplatz wegführt, besteht seit den alten Zeiten des römischen Vindobonas.

Er war und ist ein Ort luxuriöser Waren und exklusiver Geschäfte. Wer Rang und Namen hat, und eine gut gefüllte Brieftasche, konnte und kann hier seine Einkäufe bei Juwelieren oder Kleidermachern erledigen und anschließend bei der berühmten k.u.k. Hofzuckerbäckerei Demel naschen. Abgesehen von Demel haben sich in der Zeit der Monarchie generell sehr viele k.u.k. Hoflieferanten rund um die Hofburg niedergelassen. Um diesem Umstand Tribut zu zollen, bieten die Standler auf dem Weihnachtsmarkt am Michaelerplatz k.u.k.-inspirierte Waren an.

Mariazeller Lebkuchen

Die Lebkuchen dieses Familienbetriebs sind traditionsträchtig. Schon seit mehr als drei Jahrhunderten perfektionieren sie ihre Naschereien! Die Rezeptur ist natürlich streng geheim. Und mit der idealen Gewürzmischung und der natürlich-gesunden Süße von Honig verboten gut.

www.lebkuchen-pirker.at

Zinnfiguren und Baumschmuck

Zinn glänzt einem hier entgegen, wunderschön und filigran geformt. Schon einige Meter weit entfernt sieht man die Lichtakzente blinken, die von den Swarovski-Elementen kommen. Ganz besonderer Baumschmuck ist es, den man hier findet, voller Eleganz. Genau so, denkt man sich, muss der Baum zur Kaiserzeit geschmückt gewesen sein.  

www.kerzen-devotionalien-lammer.at

Handgravur
Zur Herstellung von Zinnfiguren werden heute noch vorwiegend Schiefersteine als Formen verwendet. Nach einer Zeichnung bearbeitet der Graveur mit künstlerischer Hand die Steine, bis nach und nach die Form für eine Zinnfigur entsteht. 

Handguss
Für unsere Zinnfiguren verwenden wir eine Zinnlegierung nach einer Jahrhundert alten Rezeptur aus etwa 55% SN, 39% PB, 6% SB. Nur damit lässt sich die hohe Detailgenauigkeit und Feinheit unserer Zinnfiguren gewährleisten.

Swarovski-Figuren
Die schönsten “Versuchungen” Made with Swarovski®-Elements als Fensterdekoration und Raumdekoration. Die Kombination von 24 Karat vergoldetem Metall und Kristallkomponenten aus den Swarovski®-Elements macht den Reiz dieser Serie aus. Die Serie umfasst derzeit über 160 verschiedene Tischdekorationen mit reizvollen, aktuellen Motiven, aber auch Fensterschmuck, so genannte Suncatcher, die den Raum mit Regenbogenfarben füllen, sobald ein Sonnenstrahl auf die Kristalle trifft. Diese Dekorationen eignen sich hervorragend als kleine Geschenke für besondere Anlässe, wie Hochzeiten, Taufe, Weihnachten, Geburtstag, Jubiliäen, Prüfungen u.a.m. In unserem Programm finden Sie auch alle 12 Sternzeichen. Alle CRYSTAL TEMPTATIONS werden einzeln in einer dekorativen Geschenkbox geliefert. Sämtliche Artikel haben das Echtheitszertifikat.

Nostalgisches Spielzeug

Nostalgisches Spielzeug – das heißt vor allen Dingen, es gibt kein leidiges Plastik! Liebevoll gestaltete Holzfiguren findet man hier und witzige Blechspielzeuge, die garantiert die Langeweile vertreiben. Vielleicht findet man auch etwas, das man aus der eigenen Kindheit noch kennt und bei dem man schon beinahe die Hoffnung aufgegeben hat, es „in freier Wildbahn“ wiederzufinden.

Kerzen und Windlichter

Kerzen in windgeschützten Behältern wurden bereits im 16. Jahrhundert zu Kunstobjekten. Heute findet man Windlichter in allerlei Formen und vor allem auch Farben: Sie werden bunt bemalt, mit weihnachtliche und herzerwärmenden Szenen. Oder das Material wird so bearbeitet, dass allein die ausgeschabten Stellen ein hübsches Motiv ergeben. Beide dieser Arten gibt es am Michaelerplatz.

Handgefertigte Hüte

In den bunten Hüten vereinen sich Qualität, Design und Handarbeit zu einem wunderschönen Ganzen. Die vielfältigen Ideen der Modeschöpfer können am Stand umfassend betrachtet und probiert werden.

Neben modischen und neuartigen Kopfbedeckungen für Damen und Herren gibt es auch den berühmten Kaiser Franz Joseph-Hut. Dieser wurde natürlich vom Kaiser persönlich getragen und populär gemacht und kann hier im “Original” und in voller Handarbeit erstanden werden.

Die Geschichte des Kaiser Franz Joseph-Huts
Der Hut, den Kaiser Franz Joseph so berühmt gemacht hat, stammt aus der Steiermark und ist Teil der dortigen Tracht.

1846 lud Erzherzog Johann seinen damals 16-jährigen Großneffen Franz Joseph und sein Gefolge zu einer Jagd in die Obersteiermark ein. Allerdings mussten alle in steirischer Jagdtracht erscheinen, aus Tradition heraus. Tatsächlich hielten sich alle daran und so wurde der Grundstein für Franz Josephs Hut-Vorliebe gelegt.

Mit dem Kaiser als Trendsetter in der Hauptstadt, hielten bald Lederhosen und Loden in allen guten Häusern Wiens Einzug.

Holzkunst und Baumschmuck

Christbaumschmuck aus allen erdenklichen natürlichen Materialien gibt es hier. Aber das ist bei Weitem nicht das einzige, es geht weiter mit Tischschmuck, Fensterbildern und auch Grußkarten.

Alles deutet auf die hübscheste Weise auf Weihnachten hin und strahlt Freude und Glanz aus. Mit den Dufthölzern, die unterschiedliche Gerüche freisetzen, ist Weihnachten dann nicht nur in aller Augen sondern auch in allen Nasen.

Original Wiener Schneekugeln

Das Weltpatent für Schneekugeln befindet sich in Wien, bei Erwin Perzy III. Und am Michaelerplatz, hat sich Herr Perzy entschlossen, wollte er seine Winterwunderwelten anbieten.

Die Motive der Schneekugeln sind so vielfältig wie die Kunden und für jeden Herzenswunsch lässt sich leicht etwas finden: Neben tanzenden Mäusen sind Tannenbäume, das Riesenrad oder ein freundlicher Schneemann in ihren Schneegestöbern zu finden.

Der große Zauber einer kleinen Kugel
Seit mehr als einem Jahrhundert sorgt eine Manufaktur in Hernals für Magie im Kleinstformat

Der schönste Schnee fällt nicht vom Himmel, er kommt aus einer kleinen Firma in Hernals. Dort ist das Weltpatent für Schneekugeln zu Hause. Erwin Perzy I. hat nämlich dort vor mehr als 111 Jahren die Schneekugeln erfunden – und wie so oft stand auch hier der Zufall Pate für eine der hübschesten Erfindungen, seit es Weihnachten gibt. Eigentlich wollte Perzy I. die damals neu erfundene elektrische Glühbirne verbessern. Dabei experimentierte er mit einer Schusterkugel, die das Licht verstärken sollte. Er fügte dem Wasser in der Kugel Glas-Flitter hinzu, um mehr Reflexion zu erhalten. Die Glasteilchen sanken allerdings viel zu schnell im Wasser ab. In der Küche seiner Mutter fand er schließlich Grieß, den er probehalber in die Kugel gab. Der Grieß sank ganz langsam zu Boden und erinnerte ihn an Schneefall. Er setzte in die Glaskugel eine Miniatur der Mariazeller Basilika und die erste Schneekugel war geboren.

Gut gehütetes Geheimnis
Seither wird das Geheimnis in Wasser rieselnder Schneeflocken von Generation zu Generation weitergegen – mit Erfolg. Kaiser Franz Joseph hatte eine, Bill Clinton hat eine und auch in Zeiten von PlayStation und Smartphone bringen die Schneekugeln noch immer Kinderaugen zum Leuchten. „Menschen, die in meine Schneekugeln schauen, sind glücklich“, erklärt Perzy, der eigentlich so gar nicht wie ein Schneekugelmacher aussieht. Eher wie ein Mechaniker. Das kommt nicht von ungefähr, denn die Miniwelten in den runden Glasgehäusen entstehen zum Teil an einer Drehbank. Und die erforderlichen Werkzeuge, die im Museum an der Wand hängen, erinnern eher an eine Autowerkstatt.

Von Hernals nach Japan
Mittlerweile sind die Miniatur-Winterlandschaften auf der ganzen Welt gefragt. Sogar in Japan sind Perzys meisterhafte Kleinode traditioneller Wiener Handwerkskunst bekannt und beliebt. Im Gegensatz zum Museum ist die Manufaktur aber nicht jedermann zugänglich. Schließlich gilt es hier ein großes Geheimnis zu bewahren. Perzys Großvater entwickelte nämlich ein spezielles Verfahren zur Erzeugung von Plastikschnee, das heute streng gehütet wird.

Oscar für eine Schneekugel
Eine der Perzy-Schneekugeln spielte (angeblich) sogar einmal die Nebenrolle in einem oscargekrönten Filmklassiker. In „Citizen Kane“ gibt es die berühmte Szene, in der dem sterbenden Charles Foster Kane eine Schneekugel aus der Hand gleitet und am Boden zerschellt. Orson Welles, so die Legende, soll das einzigartige Requisit aus der Manufaktur von Erwin Perzy I. bekommen haben. Perzy III. reagierte prompt und fertigte, in einer limitierten Anzahl von 3.000 Stück, die „Citizen-Kane-Kugel“ für Fans an – stilecht in schlichtem Schwarz-Weiß gehalten. Jetzt kann man diese Kugel in den Souvenirshops auf dem Hollywood Boulevard beim legendären Grauman’s Theater kaufen.

Die heile Welt in kugelrund
Mittlerweile hat die Firma Perzy 150 Sujets ständig auf Lager – und es kommen immer neue Entwürfe dazu. Mehr als 300.000 Original-Schneekugeln werden hier jährlich von einer Handvoll Mitarbeiter produziert. „Ich meine, so eine Schneekugel soll eine heile, in sich geschlossene Welt sein, wo es wirklich schön schneit, und da drinnen soll Frieden herrschen“, erklärte Perzy einmal. Klingt nach dem perfekten Weihnachtsgeschenk.

Mittlerweile hat die Firma Perzy 150 Sujets ständig auf Lager – und es kommen immer neue Entwürfe dazu. Mehr als 300.000 Original-Schneekugeln werden hier jährlich von einer Handvoll Mitarbeiter produziert. „Ich meine, so eine Schneekugel soll eine heile, in sich geschlossene Welt sein, wo es wirklich schön schneit, und da drinnen soll Frieden herrschen“, erklärte Perzy einmal. Klingt nach dem perfekten Weihnachtsgeschenk.

Warme Brezen
Brezen waren ursprünglich eine christliche Fastenspeise und zählen zu den verbreitetsten Gebildbroten. Ein Gebildbrot stellt eine Figur aus Teig dar – in diesem Fall sind es die verschränkten Arme eines Menschen.

Daher haben die Brezen auch ihren Namen: Ihr Wortursprung ist das lateinische „brachium“, also Arm.

Brezen sind erstaunlich alt: Die vermutliche erste graphische Darstellung befindet sich in der elsässischen Encyklopädie Hortus deliciarum aus dem Jahre 1160!

Die Brezen, die man am k.u.k. Weihnachtsmarkt kaufen kann, sind aber garantiert frischer als das.

Handbemalte Weihnachts-Glaskugeln

Dass die Glaskugeln hier handbemalt sind, sieht man sofort: So viel Detailreichtum und elegante Pinselführung findet man auf keiner massenproduzierten Kugel. Auch das übrige Kunsthandwerk dieses festlich dekorierten Standes ist bezaubernd und lädt zum ganz langen Anschauen ein. Es gibt Kunst aus Holz, Emailschmuck, Porzellan und und und.

Die Tradition der Christbaumkugeln
Woher kommt überhaupt die Tradition der Christbaumkugel – wieso wird ein Tannenbaum am Heiligen Abend geschmückt?

Das hat einen einfachen Grund. Der Tannenbaum stellt eigentlich einen Apfelbaum dar – und zwar genau das berühmte Exemplar aus dem Paradies, von dem Adam und Eva genascht haben. Am Heiligen Abend wird nämlich auch Adam und Eva gedacht, die durch Jesus Geburt erlöst wurden, wie der Rest der Menschheit. Zunächst schmückte man den Tannenbaum also tatsächlich mit Früchten wie Äpfeln oder Nüssen, damit er auch dem Apfelbaum ähnelt. Später kamen dann andere Naschsachen dazu, wie Schokolade oder Windringe und erst relativ spät schließlich auch die Glaskugel.

Einer Legende zufolge wuchs die Idee für Glaskugeln eher aus der Not heraus, als es in einem Jahr im 19. Jahrhundert zu Missernten kam und sehr wenig Kernobst vorhanden war. Ein erfinderischer Glasbläser hat dann einfach Glaskugeln für die Christbäume hergestellt.

Wiener Kulinarik
Wenn die Mahlzeiten in handlichen Häppchen zubereitet werden, muss man nicht einmal die Handschuhe ablegen – diesem schlauen Gedanken entsprechend gibt es am k.u.k. Weihnachtsmarkt Wiener Spezialitäten im Kleinformat.

Man hat bei zwei Ständen die Qual der Wahl zwischen frischen Erdäpfelpuffern, Wiener Schnitzel, heißen Würsteln, pikantem Cordon Bleu und gebackenem Fisch.

Bereits in den 1860ern wurde das Wiener Schnitzel derart berühmt, dass „Côtelettes de veau à la viennoise“ Napoleon III. und seiner Frau Eugénie serviert wurden.

1905 wurde das Schnitzel im imperialen Wien vom Adel bis zum Volk, von Kaiser Franz Josef bis zum kleinen Arbeiter gern verzehrt.

Salzburger Gewürzgebinde

Es duftet nach Gewürzen, süß und herb zugleich. Viele verschiedene getrocknete Stängel und Blüten zusammen ergeben kunstvolle Gebilde. Zimtrollen, Anissterne und Piment sind alle wohlriechenden Bestandteile der Weihnachtszeit.

Ein besonderes Gewürz
Piment wird oft im Kranzbinden verwendet, da sein reichhaltiger Geruch gleich an mehrere Gewürze erinnert: Pfeffer, Zimt, Muskat und Nelken. Deshalb wird Piment auch als Vier- oder Allgewürz bezeichnet. Piment kommt aus Amerika und wurde bereits durch Columbus nach Europa zurückgebracht. Der Name geht auf das spanische Wort pimienta, Pfeffer, zurück. Piment wurde zu Beginn auch oft als Pfeffer bezeichnet, vielleicht um damit mehr öffentliches Interesse zu erwecken.

Brauchtumsgebäck

Einige Leute kennen sie vielleicht gar nicht mehr so richtig, die Pignolikipferl oder Marzipankartoffel. Zum Glück werden diese alten, traditionellen und wahrlich köstlichen Naschereien zusammen mit Pariser Spitz und Mohnzelten hier angeboten. Aber auch der Mini-Guglhupf von Felber, der eigens für den Weihnachtsmarkt am Michaelerplatz kreiert wurde, kann hier gekauft werden. Süßer geht es kaum mehr.

Was ist denn das genau?
Pignolikipferl: Im österreichischen Sprachgebrauch werden mit Pignoli ganz einfach Pinienkerne gemeint! Ein Pignolikipferl besteht also aus Pinienkernen und den üblichen Verdächtigen Zucker und Eiweiß.
Pariser Spitz: Sie sind die Crème de la Crème der Schokoladenverführung, im wahrsten Sinne des Wortes. Auf einen süßen Keks wird vorsichtig eine zarte Schokoladencreme dressiert – die Pariser Creme. Anschließend wird noch eine weitere dünne Schokoladenschicht über die Creme gezogen und schon ist der Pariser Spitz fertig.

Schmuck aus Bernstein
Der Bernstein hat den Menschen schon immer fasziniert. Er galt überall und zu allen Zeiten als Zeichen von Luxus und Macht. Bereits seit vorgeschichtlichen Zeiten wird Bernstein als Schmuck und für Kunstgegenstände genutzt. Einige in Ägypten gefundene Objekte sind mehr als 6000 Jahre alt.

Die Schönheit des Bernstein kommt auch am k.u.k. Weihnachtsmarkt am Michaelerplatz zur Geltung, denn es gibt hier nicht nur Schmuck, sondern auch Lampen und Skulpturen aus dem goldfarbenen Mineral.

Punschvariationen und Schilcher-Glühwein

Beide Punschstände schenken ausschließlich den köstlichen Punsch aus der Erzeugung des Urbanihofs aus.

Seit über 400 Jahren ist der Hof für seine Traubensäfte bekannt und für die aromatischen, fruchtigen Genüsse berühmt.

Ganz speziell ist aber der Schilcher-Glühwein, der einen ganz besonderen Geschmack auf die Zunge bringt.

Wiener Kunstdrucke
Kunstliebhaber müssen sich nicht auf ihre vier Wände beschränken, um sich mit Gemälden zu umgeben. Auch kleine Gebrauchsgegenstände wie Taschen, Seidentücher und Pillendöschen eignen sich hervorragend als Leinwand für Klimts Kuss oder Monets Seerosen.

Und auch all jene, die einem kunstaffinen Bekannten mit Kunstdrucken von kontemporären Wiener Künstlern eine Freude machen wollen, sind hier richtig.

Traditionen und bräuche

Krippen – das Wunder der Geburt Jesu nachbauen.

Die Tradition, eine Krippe aufzustellen, lässt sich bis in das Mittelalter zurückverfolgen. Mit einer Krippe wollte man das Wunder der Geburt Jesu besonders realistisch und naturalistisch darstellen. 

Da es ja auch noch keinen Weihnachtsbaum gab, an dem man sich austoben konnte, wurden die Krippen im öffentlichen Raum von Mal zu Mal aufwendiger gestaltet. Das ging so weit, dass die Krippen mit immer komplizierteren Mechanismen ausgestattet wurden. Es wurden zahlreiche Überraschungen eingebaut, die die Besucher erstaunen und unterhalten sollten. 

Im Jahr 1716 wurde in einer Wiener Zeitung von einer Krippe berichtet, bei der es nicht nur einen Fischteich gab, sondern zusätzlich hochspringende Wasserspiele und Engel, die „aus dem Gewölk“ herabflogen. Selbst die Geheimnisse der Kindheit Jesu sind dort durch Schattenspiele vorgespielt worden. Eine große Anstrengung wurde hier offensichtlich unternommen, um die Bevölkerung zu unterhalten.

Man könnte annehmen, dass sich diese Krippe deshalb sicherlich auf einem weltlichen Platz befunden hat – doch das ist falsch: Sie befand sich direkt bei der Pfarrkirche zu St. Anna! Die geistlichen Hirten versuchten, ihre Schäfchen zu unterhalten, um ihnen so einerseits Wissen zu vermitteln und sie andererseits in die Gotteshäuser zu bekommen. 

Allmählich trennte sich dieses Spektakel natürlich von der Kirche, vor allem, als 1762 Maria Theresia das Aufstellen von Krippen in Kirchen verbat. Dadurch verstärkte sich nur der Trend, Krippen im hauseigenen Salon aufzustellen und auch diese immer schöner auszustaffieren. Die Hauskrippen nahmen bald mitunter Größen von stattlichen zwei Metern ein! Um die passende Krippe für sein Heim zu finden, gab es deshalb bis ins 19. Jahrhundert einen eigenen Krippenmarkt am Graben. Dieser Markt wurde dann allerdings immer mehr von einem Christbaummarkt abgelöst.

 

Veranstaltungen

Chorsingen und Turmblasen 

Traditionelles Brauchtum ist ein wesentlicher Bestandteil des k.u.k. Weihnachtsmarkts.

Süße Musik an kalten Abenden

Weihnachtslieder sollen unsere Besuchenden in festliche Stimmung versetzen, wenn sie zwischen den Hütten flanieren, Punsch genießen und Weihnachtsgeschenke einkaufen. 

Aus diesem Grund treten Turmbläser und ein Chor auf, die mehrmals wöchentlich den Michaelerplatz mit lieblicher Musik erfüllen. 

Die Tradition der Turmbläser geht auf das Mittelalter zurück, als der Beruf des Türmers fixer Bestandteil des städtischen Lebens war. Türmer hatten allgemein die Aufgabe, vom höchsten Turm die Stadt oder Burg vor Gefahren zu warnen.

Mit der Abschaffung des Türmerberufes etablierte sich das Turmblasen in vielen Ländern als kirchlicher Volksbrauch häufig von Laienmusikern insbesondere zu christlichen Feiertagen.

Am 4. Dezember von 18:30 bis 19:00 Uhr wird der Vienna Chinese Choir auftreten.

Termine der Turmbläser

Dienstag, Donnerstag, Samstag, Sonntag von 18.30 bis 19.00 Uhr

 

               30. 11. 2019        Bläserquintett Steirisches Thermenland

               01. 12. 2019        Gaishorner Bläser, Steiermark

               03. 12. 2019        29er Blech, Wien

               05. 12. 2019        Turmbläser der Gardemusik Wien

               07. 12. 2019        Hoagåscht Musi Kärnten

               08. 12. 2019        Tulbinger Bläser, NÖ

               10. 12. 2019        Turmbläser der Gardemusik Wien

               12. 12. 2019        Quintett Frech´s Blech, Wien

               14. 12. 2019        Boku-Brass, Wien

               15. 12. 2019        Sax in the Kitchen, Wien

               17. 12. 2019        Bläsergruppe der Stallberg Musikanten, NÖ

               19. 12. 2019        Graz Chamber Brass, Steiermark

               21. 12. 2019        BlechQ[uh], Wien

               22. 12. 2019        Bläserensemble der Post&Telekom Musik Wien

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Anfahrt

Michaelerplatz, 1010 Wien

Zu Fuß

Man kann den Michaelerplatz von mehreren malerischen Wegen aus erreichen. Zum Beispiel vom Heldenplatz aus, durch das Atrium der eindrucksvollen Hofburg. Oder man startet beim Stephansdom, geht den Graben und Kohlmarkt entlang, bis man den Michaelertrakt der Hofburg erblickt.

Öffentlich

Die Busse 1A und 2A halten direkt am Michaelerplatz. Die nächste U-Bahn-Station zum Michaelerplatz ist U3 Herrengasse.  Einen etwas längeren Fußweg hat man von U1/U3 Stephansplatz und U2/U3 Volkstheater. 

Mit dem Auto

Wir raten davon ab, den Weihnachtsmarkt mit dem Auto zu besuchen, da es sehr wenige Parkplätze gibt. Falls Sie dennoch mit dem Auto kommen, empfiehlt sich die Nutzung einer Parkgarage. In der Nähe sind WIPARK Freyung und das Parkhaus am Stephansplatz.